Brandaktuelles, neues SEO-Feature: Canonical-Link-Attribut

13. Februar 2009

Die großen Suchmaschinen Google, Live und Yahoo! haben gestern das neue “canonical url tag” als Funktionalität angekündigt, mit dem sich selbst ersteller doppelter Content einfach SEO-gerecht kennzeichnen lässt.
Dies dürfte eine der wichtigsten Neuerungen im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) in letzter Zeit sein.

Anwendungsbeispiel: Druckseiten

Wie funktioniert es?

Der Link-Tag wird in den Header eingebunden und sagt der Suchmaschinen, dass diese Seite eigentlich eine Duplicate Content der im Link-Tag angegebenen Seite ist.

<link rel="canonical" href="http://www.ideenkrieger.de/online-marketing">

Das ist einer 301-Weiterleitung recht ähnlich, mit folgenden Unterschieden:

  • Eine 301-Weiterleitung leitet den gesamten Traffic weiter (der Suchmaschine und der menschlichen Personen) - ein canonical-Link wirkt sich ausschließlich auf die Suchmaschinen aus
  • Eine 301-Weiterleitung ist nach wie vor ein wesentlich stärkeres Signal. Denn die Suchmaschinen werden sicherlich zusätzlich mit dem Mißbrauch bzw. mit flascher Anwendung des Tags umgehen müssen. Bei einer 301-Redirection ist das nicht der Fall.
  • Domainübergreifend Weiterleitungen sind mit einem Canonical-Link nicht möglich; da bleibt nach wie vor die 301-Redirection das bevorzugte Mittel.

Wann kann das Tag verwendet werden?

  1. Um der Suchmaschine zu sagen, welche der Seiten sie in den Index einbinden oder ausschließen soll.
  2. Um der Suchmaschine zu sagen, für welche Seite Sie die Ranking-Faktoren gelten lassen soll.
  3. Um der Suchmaschinen zu sagen, welche Seite im Such-Index (SERPs) angezeigt werden soll.

Zu guter letzt noch ein paar Zitate, der Suchmaschinen selbst:

Einige Kommentare von Google:

Is rel=”canonical” a hint or a directive?
It’s a hint that we honor strongly. We’ll take your preference into account, in conjunction with other signals, when calculating the most relevant page to display in search results.

Can I use a relative path to specify the canonical, such as <link rel=”canonical” href=”product.php?item=swedish-fish” />?
Yes, relative paths are recognized as expected with the <link> tag. Also, if you include a <base> link in your document, relative paths will resolve according to the base URL.

Is it okay if the canonical is not an exact duplicate of the content?
We allow slight differences, e.g., in the sort order of a table of products. We also recognize that we may crawl the canonical and the duplicate pages at different points in time, so we may occasionally see different versions of your content. All of that is okay with us.

What if the rel=”canonical” returns a 404?
We’ll continue to index your content and use a heuristic to find a canonical, but we recommend that you specify existent URLs as canonicals.

What if the rel=”canonical” hasn’t yet been indexed?
Like all public content on the web, we strive to discover and crawl a designated canonical URL quickly. As soon as we index it, we’ll immediately reconsider the rel=”canonical” hint.

Can rel=”canonical” be a redirect?
Yes, you can specify a URL that redirects as a canonical URL. Google will then process the redirect as usual and try to index it.

What if I have contradictory rel=”canonical” designations?
Our algorithm is lenient: We can follow canonical chains, but we strongly recommend that you update links to point to a single canonical page to ensure optimal canonicalization results.

von Yahoo!:

• The URL paths in the <link> tag can be absolute or relative, though we recommend using absolute paths to avoid any chance of errors.

• A <link> tag can only point to a canonical URL form within the same domain and not across domains. For example, a tag on http://test.example.com can point to a URL on http://www.example.com but not on http://yahoo.com or any other domain.

• The <link> tag will be treated similarly to a 301 redirect, in terms of transferring link references and other effects to the canonical form of the page.

• We will use the tag information as provided, but we’ll also use algorithmic mechanisms to avoid situations where we think the tag was not used as intended. For example, if the canonical form is non-existent, returns an error or a 404, or if the content on the source and target was substantially distinct and unique, the canonical link may be considered erroneous and deferred.

• The tag is transitive. That is, if URL A marks B as canonical, and B marks C as canonical, we’ll treat C as canonical for both A and B, though we will break infinite chains and other issues.

und von Live/MSN:

  • This tag will be interpreted as a hint by Live Search, not as a command. We’ll evaluate this in the context of all the other information we know about the website and try and make the best determination of the canonical URL. This will help us handle any potential implementation errors or abuse of this tag.
  • You can use relative or absolute URLs in the “href” attribute of the link tag.
  • The page and the URL in the “href” attribute must be on the same domain. For example, if the page is found on “http://mysite.com/default.aspx”, and the ”href” attribute in the link tag points to “http://mysite2.com”, the tag will be invalid and ignored.
    • However, the “href” attribute can point to a different subdomain. For example, if the page is found on “http://mysite.com/default.aspx” and the “href” attribute in the link tag points to “http://www.mysite.com”, the tag will be considered valid.
  • Live Search expects to implement support for this feature sometime in the near future.

Vielen Dank an Randfish von SEOmoz für diesen guten SEO-Artikel (Originalartikel auf englisch).

Einige Gedanken zu Landing-Pages

6. Dezember 2007

Oft unterschätzt wird die Bedeutung von Landing-Pages. Ob nun Produkte verkauft werden soll, eine Dienstleistung angeboten wird oder ein Newsletter abboniert werden soll, das Produkt will richtig beworben und verkauft werden. Grade im Rahmen von Suchmaschinenwerbung sind Landing-Pages ein effektives Mittel um zu guten Abschlußraten zu kommen.

Einige Gedanken dazu:

  • Landing Pages sollten ein klares Ziel haben und auch nur auf dieses Ziel ausgerichtet sein.
  • Weitere Angebote und Produkte, insbesondere Links zu anderen Seiten sind zu vermeiden, Sie lenken den Interessenten nur unnötig ab.
  • Als erstes sollten Sie den potentiellen Kunden emotional ansprechen, diser muss ein Verlangen danach haben dieses Produkt zu besitzen.
  • Handfeste Argumente sollten nicht fehlen, es gibt Kunden die sich weniger emotional erreichen lassen, sondern mit Argumenten überzeugt werden müssen. Außerdem wollen auch viele Kunden die emotional von dem Produkt überzeugt sind Argumente sehen um sich letztlich selber davon überzeugen zu können das Sie das Produkt brauchen und es sein Geld Wert ist.
  • Den Kunden davon überzeugen, dass er es mit einem guten Angebot zu tun hat. Z.B. durch einen Frühbucherrabbat oder durch Angebote nach dem Motto “3 zum Preis von 2″.
  • Seriös seien! Grade Erstkunden haben immer Vorbehalte bei Bestellungen im Web. Weisen Sie deutlich auf die Sicherheit (SSL), den Datenschutz und die Kosten (Versandkosten) hin. Dies kann zum Beispiel durch Links gelöst werden bei denen sich per Mouseover eine zusätzliche Info öffnet - aber mit einem abgetrennten Teaserartigen Bereich. Auf keinen Fall sollte der Kunde von der Landing-Page weggeführt werden um diese Informationen zu erlangen.
  • Um den Kunden letztlich die Bestellung durchführen zu lassen sollten man ihn dazu auffordern. Beispielsweise durch einen gut sichtbaren Button “Jetzt bestellen” oder durch eine Aufforderung das Bestellformular auszufüllen. Eine Handlungsaufforderung ist extrem wichtig.

Zum Abschluß sei noch gesagt das es für viele Kampagnen einen großen Fehler darstellt, den Kunden einfach auf die Startseite einer Website zu schicken. Zumindest auf die spezielle Produktseite sollte die Werbung führen. Im Idealfall aber auf eine Landing-Page, weil der Kunde dann durch andere Produkte oder die ganze Website-Navigation nicht von dem abgelenkt wird was er tun soll.

Sourceforge PHP-Projektesammlung

20. November 2007

Das FLP-Projekt (Flaimo’s little package) ist eigentlich eine Sammlung von hilfreichen Klassen.

Aktuell beinhaltet es folgende Klassen:

  • iCalendar
  • i18n (internationalization)
  • vCard
  • Cache
  • RSS Builder
  • Atom Builder
  • Reload Preventer
  • Tocker (eine SMS/E-Mail Shoutbox/Gästebuch)
  • Thumbnail
  • Und ein paar weitere…

Die i18n Klasse und die ICalendar Klasse könnte irgendwann vielleicht noch ganz hilfreich sein.

IE-Bug - umflossene Bilder werden nicht angezeigt

26. Juni 2007

Und wieder hat der Internet Explorer mit einem seiner unzählbaren Bugs zugeschlagen.

Nach einiger Zeit anstrengender Suche, konnte das seltsame Phänomen gelöst werden:
Vom Text umflossene Bilder werden in bestimmten Fällen vom IE nicht angezeigt. Der Platz wird aber frei gelassen - so als ob an der Stelle ein transparentes Bild wäre.
Die Bilder sind per CSS mit “float: left;” oder “float: right” bzw. per IMG-Parameter align=”left” oder align=”right” so positioniert, dass der Text sie umfließt.

Des Rätsels Lösung war folgende:
Wenn der DIV-Container, in dem die Bilder liegen per CSS als “position: relative;” definiert wurde, dann tritt dieser Fehler auf.
Also musste die position-Definition aus dem CSS entfernt werden, und schon wurde alle Bilder wieder korrekt angezeigt.

Mal wieder hat der Top-Browser Internet Explorer mit seiner absoluten Fehlerfreiheit zugeschlagen. Ein Hoch auf die Erfinder des Browsers!

Hervorragendes Desktop Sharing-Tool für Support

20. Juni 2007

TeamViewer ist ein hervorrangendes Tool für Desktop-Sharing - z.B. um Support bei einem Kunden zu leisten.

Das besondere daran ist, dass man sich um mögliche Firewalls keine Sorgen machen muss. Außerdem muss die Software nicht installiert werden, sondern einfach nur heruntergeladen und aufgerufen werden.
Auch um die Sicherheit muss man sich keine Sorgen machen:
Es wird automatisch ein Passwort beim Kunden generiert, mit dem man sich dann einloggen kann.
Für jeden der Support gibt - sehr empfehlenswert!

19 Dinge, die man beim Gestalten einer Website NICHT tun sollte

20. Juni 2007

Joasiah Cole hat einige sehr wahre Punkte zusammengetragen, die man bei Gestalten einer Website nicht tun sollte - leider sind die bei guten Websignern selbstverständlichen Punkte, tatsächlich immernoch für viele Internetseiten relevant. Leider…

Der Artikel ist auf jeden Fall lesenswert.
Besonders amüsant sind die sehr energischen, schon fast sarkastischen Kommentaren und Schlussfolgerungen, was man tun sollte, falls doch einer dieser Punkte zu trifft.

Den Artikel lesen…

Optimales Formular-Design

15. Juni 2007

lukew formdesign

Gutes Formular-Design ist wichtig:
Wenn man sich mal Gedanken macht und vergleicht wie wird im Web und wie wird in der Realität im Supermarkt eingekauft?

Das Web ist ganz klar nicht so einladend - es muss ein Formular ausgefüllt werden! Im Supermarkt dagegen nimmt man einfach das ansprechend gestaltete Produkt aus dem Regal.

Luke Wroblewski, Spezialist für Formular-Design bei Yahoo hat vor kurzem zu diesem Thema in Minneapolis einen sehr interessanten Vortrag gehalten.

Das PDF zum Vortrag gibt es auf seiner Homepage zum Download.

Der Artikel mit dem Download: http://www.lukew.com/ff/entry.asp?545

Google kauft Onlinewerber DoubleClick für 3,1 Milliarden Dollar

14. April 2007

Heise berichtet, dass Google mal wieder zugeschlagen hat:

Zum Preis von 3,1 Milliarden Dollar wurde der Online-Werber DoubleClick und seine 1.200 Mitarbeiter übernommen. Die Summe ist ein ansehnlicher Preise, wenn man bedenkt, dass das Unternehmen letztes Jahr 300 Millionen Dollar Umsatz machte. Übrigens - Microsoft war auch an DoubleClick interessiert.

Die original Nachricht bei heise online.

YAML - XHTML/CSS Framework

13. April 2007

YAML ist ein Framework zur Erstellung flexibler Mehrspaltenlayouts auf Basis von float-Umgebungen.

YAML wurde als Basis für die Entwicklung flexibler Layouts entworfen. Fixe Layouts sind mit YAML ebenso leicht möglich, der Schwerpunkt lag jedoch bei den Anforderungen, die sich aus der Arbeit mit variablen Größenangaben ergeben.

Die wichtigsten Features:

  • Flexibles, auf Barrierefreiheit ausgelegtes Basislayout mit ein bis drei Spalten, Header und Footer
  • Browserübergreifend einheitliches Erscheinungsbild des Layouts
  • Beliebige Reihenfolge der Spalteninhalte im Quelltext
  • Funktional gegliederte Stylesheetvorlagen
  • Jede Spalte kann zur längsten werden
  • Spaltentrenner und Spaltenhintergründe können ohne Grafikeinsatz erzeugt werden und laufen immer bis zum Footer
  • Alternatives Layoutkonzept über Subtemplates

weiter…